Weitere Anzeichen finden sich in der Rastlosigkeit der Tiere, in einem häufigen Urinieren sowie in einer verminderten Nahrungsaufnahme. In Aufsicht zeigt er einen gerundeten bis U-förmigen Verlauf. Die Körperlänge beträgt etwa 6 Meter, womit er deutlich kleiner ist als der Afrikanische Elefant. [36] Eine Funktion der wedelnden Ohren hierbei – wie häufig angenommen – besteht aber wahrscheinlich nicht. Am aufsteigenden Ast richten sich der Kronen- und der Gelenkfortsatz deutlich nach innen, während sie beim Afrikanischen Elefanten gerade aufsteigen. Zahlreiche afrikanische Funde, die ursprünglich mit Elephas in Verbindung gebracht wurden (so „Elephas“ ekorensis, „Elephas“ recki oder „Elephas“ iolensis), stehen in der Entwicklungslinie der Gattung Palaeoloxodon, die wiederum nähere Beziehungen zu den Afrikanischen Elefanten aufweist. Eine stehende Position ist etwa ab dem neunten Lebensjahr üblich. Die Bedeutung des Asiatischen Elefanten auf dem indischen Subkontinent und in Südostasien drückt sich vor allem in seiner religiösen Bedeutung aus, wie dies etwa der elefantengesichtige Gott Ganesha im hinduistischen Glauben oder die Zeugungs- und Geburtslegende von Siddharta Gautama der buddhistischen Tradition belegen. [131][132] Ein bemerkenswerter Effekt unter den Bullen besteht darin, dass Individuen mit stärker entwickelten Stoßzähnen zumeist seltener von inneren Parasiten heimgesucht werden. In der dicht besiedelten Provinz Lampung im Süden Sumatras werden für den Zeitraum 2000 bis 2002 über 700 Konflikte mit drei getöteten Personen angegeben, für den Zeitraum 2005 bis 2010 liegen Informationen über fünf getötete Menschen vor. [100][101], Die Nahrung wird überwiegend mit dem Rüssel aufgenommen, häufig kommt nur das Ende des Rüssels zum Einsatz, das sich um die Pflanze schlingt und diese herauszieht. Seine Urheberschaft dafür ist aber nach den Regeln des ICZN nicht gültig. Die Nahrung umfasst weiche und harte Pflanzenkost mit regionalen und jahreszeitlichen Variationen. Durch den langen Sexualzyklus sind Kühe in der Regel nur drei bis viermal jährlich empfangsbereit. In der Regel dienen sie in erster Linie zur Bestimmung von Geschlecht und Empfangsbereitschaft, wofür zumeist der Rüssel eingesetzt wird. Herauszuheben ist unter anderem das Panzernashorn. Geschlechtsreife: um das 10. 2700-6000 Kilogramm. darstellen. [5] Untersuchungen zur Ernährung liegen aus den verschiedensten Teilen des Verbreitungsgebietes vor. Die nächste verwandte Gruppe findet sich in Südostasien. Die Wachstumsrate in den ersten sechs Jahren ist relativ hoch und in beiden Geschlechtern identisch. Zu der Körperlänge kommt ein Schwanz von rund 150 cm. Beim Afrikanischen Elefanten tragen dagegen häufig beide Geschlechter Stoßzähne. Jahrhundert n. Chr. Das Verbreitungsgebiet des Asiatischen Elefanten deckt sich mit einer der am dichtesten durch den Menschen besiedelten Weltregion. Diese Seite wurde zuletzt am 24. Auf Sri Lanka wurde dies häufig bei verschiedenen Pterocarya- und Careya-Arten beobachtet, aus deren Einschnitten ein leicht riechender Pflanzensaft austrat. Die stark differierenden Größen ergaben sich daraus, dass einige Individuen erheblich ausgedehntere jährliche Wanderungen unternahmen, die vor allem in der Regenzeit und teilweise linear über Entfernungen von bis zu 250 km stattfanden, während andere in ihrer angestammten Region verblieben. [68] Innerhalb einer Familiengruppe ist das soziale Grollen die weitaus häufigste Kommunikationsform und erreicht über 60 % aller ausgestoßenen Rufe. Ebenso wie bei der Nahrungsaufnahme findet der Rüssel auch beim Trinken Einsatz, in dem er mit Wasser vollgesogen und anschließend zum Maul geführt wird. Ursprünglich im Jahr 1949 durch Dirk Albert Hooijer anhand einzelner Zahnfunde aus dem Unteren und Mittleren Pleistozän von Sulawesi als Archidiskodon celebensis benannt,[173] wurde die Art später mehrheitlich zu Elephas verwiesen. [34], Die Körpertemperatur des Asiatischen Elefanten beträgt rund 36 °C. [112][113] Die hohe Aggressivität der Bullen während der Musth richtet sich zumeist gegen Geschlechtsgenossen und ermöglicht es ihnen, andere männliche Tiere außerhalb dieser Phase zu dominieren. Bisher sind etwas mehr als ein Dutzend Vokalisierungen registriert worden. Die jahreszeitlich tatsächlich in Anspruch genommenen Flächen waren in allen Fällen aber deutlich kleiner und engten sich auf 35 bis 55 km² ein. Häufig wird eine Einführung als domestizierte Tiere durch den Menschen im 17. oder 18. Der Asiatische Elefant ist dämmerungs- und nachtaktiv und muss auf seinen nächtlichen Streifzügen etwa 150 Kilogramm an Nahrung zu sich nehmen. So lösen beispielsweise bestimmte Pheromone weiblicher Tiere in der Vorbrunst ein Flehmenartiges Gebaren bei männlichen Individuen aus. Diese speziellen Elefantentrainer und -führer haben eine enge und teils jahrzehntelange Bindung zu ihren jeweiligen Tieren. [50], Das Aufeinandertreffen von zwei Individuen kann auf unterschiedlichste Art verlaufen. Elephants are of wonderful fascination for people of all age groups. Der Asiatische Elefant lebt in Asien. [121][118] Anekdotische Berichte liegen aber auch von weitaus jüngeren trächtigen Tieren vor (acht bis neun Jahre). Eventuell stehen die Wasser-, Staub- und Schlammbäder in einem direkten Zusammenhang mit der Hautpflege und dem Schutz vor Parasiten. [27][103][94][100] Die intensivsten Fressphasen finden während der frühen Morgen- und späten Abendstunden zwischen 06:00 und 09:00 beziehungsweise 15:00 und 17:00 Uhr statt. Die dichte Lage an Schmelzfalten bedingt, dass die jeweilige Zahnschmelzdicke mit 2,5 bis 3,0 mm relativ gering ist. Das Tragen von Stoßzähnen scheint ebenfalls eine Rolle zu spielen. [44][27], Die einzelnen Familiengruppen und Bullen nutzen je nach Region unterschiedlich große Aktionsräume. Abweichend zu letzterem sind die Ohren deutlich kleiner und auf dem oberen Rand gefaltet. [205], In der westlichen Welt wurde der Asiatische Elefant relativ spät bekannt. In einer weiteren Versuchsreihe war der Elefant befähigt, nach einem Jahr 13 zuvor erlernte Musterpaare wiederzuerkennen. In der Regel besitzen beim Asiatischen Elefanten nur die Bullen Stoßzähne, Kühe haben aber manchmal kleine, hauerartige Zähne ohne Zahnpulpa (sogenannte tushes), die nur rund 20 cm lang werden und einen ovalen bis rundlichen Querschnitt aufweisen. Die Kopf-Rumpf-Länge beträgt etwa 550 bis 640 cm, hinzu kommt ein 120 bis 150 cm langer Schwanz. Sozialverhalten: Herdentier Charakteristisch ist ihre graue Haut, der Rüssel und die Größe. Dieser verbietet den überregionalen und internationalen Handel sowie grenzüberschreitenden Transfer von lebenden Exemplaren und Körperteilen ohne Genehmigungen zuständiger nationaler Behörden. Cuvier gab zwar kein Herkunftsgebiet für Elephas indicus an, doch etablierte er damit die heutige Unterartenbezeichnung für die Festlandsformen des Asiatischen Elefanten. Größe: 2 - 3,5m Afrikanischer Elefant: Weibchen: 4000-5000 kg, Männchen: 6000-7000 kg ; Asiatischer Elefant: Weibchen: 3500-4500 kg, Männchen: 5000-6500 kg Wie viel wiegt ein ausgewachsener Elefant? Nach Untersuchungen in Sri Lanka setzen sich solche Familiengruppen aus 2 bis 28 Individuen zusammen, mehr als die Hälfte der Gruppen ist aber kleiner und umfasst 6 oder weniger Tiere. Das Gebiss zeigt den typischen Aufbau der Elefanten. Während der Kopulation verhält sich die Kuh passiv. Schulterhöhe: 3 - 4 Meter. Er besteht im Öffnen und Lichten von Wäldern, zudem auch in einer gewissen Umstrukturierung der Zusammensetzung eines Biotops. [186][187][169], In einer späteren Publikation über die Sammlung des schwedischen Königs Adolf Friedrich in Stockholm aus dem Jahr 1764 verwies Linnaeus auf einen in Alkohol eingelegten Embryo als Grundlage für die Aufstellung der Art Elephas maximus. Zum Höhepunkt der Musth läuft dieses Sekret über das Gesicht der männlichen Tiere an den Mundwinkeln vorbei. Auf der Roten Liste der gefährdeten Tierarten wird der asiatische Elefant als stark gefährdet eingestuft Asiatischer Elefant Gattung: Elephas . The Oregon Zoo's Packy the Elephant celebrated his 50th birthday April 14, 2012. Tragzeit: 21 Monate Jahrhunderts dort ausgestorbenen Elefanten an. Earl of Cranbrook, J. Payne und Charles M. U. Leh: Fred Kurt, Günther B. Hartl und Ralph Tiedemann: Shermin de Silva, Ashoka D. G. Ranjeewa und Devaka Weerakoon: A. Choudhury, D. K. Lahiri Choudhury, A. Desai, J. W. Duckworth, P. S. Easa, A. J. T. Johnsingh, P. Fernando, S. Hedges, M. Gunawardena, F. Kurt, U. Karanth, A. Lister, V. Menon, H. Riddle, A. Rübel und E. Wikramanayake: A. Calabrese, J. M. Calabrese, M. Songer, M. Wegmann, S. Hedges, R. Rose und P. Leimgruber: T. N. C. Vidya, P. Fernando, D. J. Melnick und R. Sukumar: N. Baskaran, Surendra Varma, C. K. Sar und Raman Sukumar: Charles Santiapillai, Zhu Xiang, Dong Yong Hua und Sheng Qin Zhong: Li Zhang, Lu Dong, Liu Lin, Limin Feng, Fan Yan, Lanxin Wang, Xianming Guo und Aidong Luo: Geir Steinheim, Per Wegge, Jo I. Fjellstad, Shant R. Jnawali und Robert B. Weladji: H. N. Kumara, S. Rathnakumar, M. Ananda Kumar und M. Singh: Denise E. Lukacs, Melanie Poulin, Hayley Besenthal, Otto C. Fad, Stephen P. Miller, James L. Atkinson und Esther J. Finegan: W. M. P. Samarasinghe und A. M. Riyas Ahamed: Nadine Gravett, Adhil Bhagwandin, Robert Sutcliffe, Kelly Landen, Michael J. [168][169][13], Von der malaiischen Inselwelt sind noch einzelne andere Formen bekannt. [49] Wenige Informationen liegen zu den Populationen Südostasiens vor. Das Entrinden endet unter Umständen im vollständigen Umknicken der Bäume. Die Alveolen der oberen Stoßzähne, die weitgehend durch den Mittelkieferknochen gebildet werden, stehen enger beisammen und sind nach unten gerichtet. 1200 Borneo-Zwergelefant. Die Bestände sind aber stark zersplittert. Ein einzelnes Tier benötigt bis zu 150 kg an Pflanzennahrung täglich. [16] Ursprünglich war der Asiatische Elefant von Westasien bis nach Ostasien verbreitet und besiedelte eine Fläche von circa 9 Millionen Quadratkilometern. gegen die Seleukiden. Die Hierarchie innerhalb der Familiengruppe ist eher flach, eine dominante Leitkuh wie beim Afrikanischen Elefanten spielt eine untergeordnete Rolle. ASIATISCHER ELEFANT Zoo Zürich. [192] Für die Inselformen von Sumatra prägte nahezu 50 Jahre später Coenraad Jacob Temminck den Namen Elephas sumatranus. Von Bullen wird das soziale Grollen dagegen weitaus seltener eingesetzt. Nahegelegt wird dies durch Experimente mit nächtlichen Brüllrufen der Raubkatze, die zum leisen Rückzug der Elefanten führten. Schlaf-Wach-Rhythmus: dämmerungs- und nachtaktiv Die Lebenserwartung wildlebender Asiatischer Elefanten beträgt etwa sechzig bis siebzig Jahre. Das Aufsitzen des Bullen dauert häufig nicht länger als 30 Sekunden, währenddessen er mehrfach bis zu 8 Sekunden lang seinen Penis in die Vagina einführt. [35] Eine weitere Möglichkeit zur Regulierung der Körpertemperatur findet sich in der Verdunstung von Wasser an der Körperoberfläche. Die Gesamtgröße der Verbreitung wird je nach Quelle mit rund 487.000[14] bis 879.000 km²[15] angegeben, kann aber durchaus auch kleiner sein. Verbreitung: Südostasien, Indischer Subkontinent Dies erfolgt mehrfach binnen weniger Minuten. Initiale Kontakte zwischen Individuen unterschiedlichen Geschlechts, etwa bei Begegnungen eines Bullen mit einer Familiengruppe, sind ähnlich strukturiert. Außerdem ist er mit einer Schulterhöhe von drei Metern auch etwas kleiner als der Afrikanische Elefant. Die nachfolgenden Zähne dP3 und dp4 sind mit etwa 5 bis 6 beziehungsweise mit rund 13 Jahren weitgehend abgekaut. ursprüngliche Herkunft: Asien Bereits ein Kalb wiegt 200 kg. Vorläufer der heutigen Formen traten fossil vor rund 7 Millionen Jahren in Erscheinung. Junge männliche Tiere haben aber meist weder die körperliche Voraussetzung noch eine sozial dominante Stellung für eine Verpaarung mit Kühen. November 2020 um 02:08 Uhr bearbeitet. [2] Der Asiatische Elefant von der Insel Borneo wird dagegen im Schnitt etwa einen halben Meter kleiner. Zehn Liter Wasser passen in einen Elefantenrüssel hinein - das ist so viel wie in einen großen Putzeimer! [96][97] Die Tiere im südlichen China vertilgen dem gegenüber bis zu 83 verschiedene Pflanzenarten,[98] im nordwestlichen Sri Lanka sind es 116 Nahrungspflanzen. Lebensraum: Tropischer Regenwald, Graslandschaft Sie bestehen dann aus Rammstößen mit dem Kopf, Fechten mit den Stoßzähnen und Ringkämpfen mit dem Rüssel. Jahrhundert, diente der Asiatische Elefant häufig zur Darstellung imperialer Größe. [203][204] Auch in späterer Zeit, so während der Herrschaft der Timuriden im 14. und 15. Die einzelnen Gruppen mögen so nur kurzfristig bestehen, sie formieren sich aber über bestimmte Zeitintervalle beständig neu und können daher als langfristig stabil angesehen werden. Jungkühe bringen nach Untersuchungen im Udawalawe-Nationalpark mit durchschnittlich 13,4 Jahren ihr erstes Kalb zur Welt, im Pinnawela Elephant Orphanage erfolgt die erste Geburt im Alter von rund 14,6 Jahren. Elefanten haben ein sehr ungünstiges Verhältnis zwischen Körpergröße (Masse) und Körperoberfläche. Gewicht. In einem übergeordneten jährlichen Rhythmus sammelten sich die Tiere zur Trockenzeit in Kurzgraslandschaften in Flusstälern auf einem engeren Raum, streuten dann aber in der Regenzeit auf ausgedehntere Flächen und drangen in Landschaften mit längeren Gräsern vor. Das resultiert beispielsweise in einer artenreicheren Nahrung im Parsa-Wildreservat gegenüber dem unmittelbar angrenzenden Chitwan-Nationalpark. Die meisten Analysen zu den Größenwerten des Asiatischen Elefanten stammen von Tieren aus Indien, die aber dazu tendieren, größer zu sein als Populationen weiter östlich. Kontaktaufnahmen erfolgen durch Betasten mit dem Rüssel, häufig im Gesichtsbereich an den Ohren, Augen, Maul und Temporaldrüsen, aber auch am Schwanz, im Geschlechtsbereich oder an den Füßen, mitunter schließt der Kontakt auch das Einführen des Rüssels in das Maul des anderen Tiers ein. Haltung in menschlicher Obhut verkürzt häufig die Lebensspanne des Asiatischen Elefanten. Über die Bestandsdichte liegen nur wenige Informationen vor. Das Verhältnis von männlichen zu weiblichen Tieren betrug demnach 0,84:1, im Schnitt kamen etwa 102 bis 116 Kühe auf rund 100 km² vor. nach der Schlacht von Mittani um 1446 v. Chr. Die Dauer variiert zwischen einigen Wochen und bis zu fünf Monaten. [219][220][216] Die Reduktion und Vermeidung derartiger Konflikte stellt eine der größten Herausforderungen der lokalen und überregionalen Naturschutzgruppen dar. Ein ausgewachsener, großer Elefantenbulle kann mit seinem Rüssel ein Gewicht von bis zu 2 t tragen. Mitunter verlässt ein Tier die Familiengruppe oder es kommt zu verstärkten Schwanzbewegungen beziehungsweise Rüsselkontakten der Herdenmitglieder überwiegend an den Geschlechtsorganen. Hier ließ sich des Weiteren als bemerkenswerter Effekt eine negative Korrelation zwischen der Diversität der aufgenommenen Pflanzen und den steigenden Temperaturen sowie Niederschlägen über das Jahr feststellen. Hier ergab sich, dass überwiegend Gruppengrößen mit 3 Individuen auftreten, die einem lockeren Familienverband aus rund einem Dutzend oder mehr Tieren angehören. Klassische Literatur wie das Rig Veda aus dem 15. vor, die aufgrund der kleinen Ohren den Asiatischen Elefanten als Vorbild annehmen lassen, auch erlegte Pharao Thutmosis III. Er teilt sich in eine 8 bis 12 Wochen lange luteale und eine 4 bis 8 Wochen lange follikuläre Phase. Sie setzte sich aus rund 240 Bullen sowie knapp 290 Kühen zusammen, der Rest verteilte sich auf Kälber und Jungtiere. Das hier ansetzende kurze Nasenbein ist schmaler und stärker nach vorn gerichtet. Männliche Individuen werden mit einer Schulterhöhe von durchschnittlich 270 cm und maximal 340 cm sowie einem Gewicht von rund 3600 kg und maximal 6000 kg deutlich größer als weibliche. Dies betrifft unter anderem die im Vergleich zu ersterem mit 18 bis 21 höhere Lamellenanzahl (Lamellenfrequenz 6,5) und den moderat dicken Zahnschmelz, in Bezug auf letzteren beispielsweise den voluminöseren Schädel. Die Kopf-Rumpf-Länge beträgt etwa 550 bis 640 cm, hinzu kommt ein 120 bis 150 cm langer Schwanz. Der Elefant – 11 faszinierende Fakten über Elefanten. In dieser Rüsselspitze befinden sich ganz viele Nerven und es wachsen dort spezielle Tasthaare, die dem Elefant helfen zu spüren, zu tasten und zu greifen. Dadurch kommt es zu einer Volumenvergrößerung des Schädels, die diesen insgesamt leichter macht, zusätzlich aber auch eine größere Ansatzfläche für die massive Kau- und Nackenmuskulatur bereitstellt. [145][146][147] Beide zusammen bilden die Tribus der Elephantini, die Afrikanischen Elefanten dagegen die Loxodontini. Im Vergleich zur langen Stammesgeschichte der Rüsseltiere sind die Elefanten als relativ junge Entwicklungslinie aufzufassen. Von hier aus tritt der Asiatische Elefant dann im Landesinneren von Malaysia auf. Der Elefant – 11 faszinierende Fakten über Elefanten. [174] Diese galt späteren Autoren als synonym zu „Elephas“ celebensis. Chr., bei der neben Nashörnern und verschiedensten Raubtieren auch 20 Elefanten geschlachtet wurden. Elephas maximus maximus (Ceylon-Elefant) - Ceylon (Sri Lanka) 02. Selbst nach über 30 Jahren erinnerte sich das Tier noch an den Test, war aber nicht mehr in der Lage, die Musterpaare korrekt zuzuordnen. Afrikanische Elefantenbullen können ein Gewicht bis zu 7500 Kg erreichen, die Afrikanischen Elefantenkühe werden maximal 4000 Kg schwer. Lebensjahr heraus. [169][171][172] In einzelnen Merkmalen zeigt Elephas hysudrindicus Mischmerkmale zwischen Elephas hysudricus und Elephas maximus. Die Flexibilität des Rüssels erlaubt den Tieren nicht nur eine große Menge an Nahrung zu verzehren, sondern diese auch selektiv auszusuchen. Häufig finden sich einzelne Büschel länglicher Haare, so an den Lippen, an den Beinen und am Schwanzende. In Regionen mit einer stärkeren jahreszeitlichen Gliederung ist die Fortpflanzung aber deutlicher saisonal gebunden, was unter anderem die Überlebensrate der Neugeborenen erhöht. Frühe fossile Nachweise des Asiatischen Elefanten reichen bis in das Mittlere und Obere Pleistozän zurück, sind aber insgesamt selten. Name: Asiatischer Elefant Jahrhundert oder während des Mogulreiches ab dem 16. Anzahl Rippen: Bis 21 Paare. Ein Großteil der Elefanten auf Borneo nutzt Wälder in rund 300 m Meeresspiegelhöhe. Geringe Unterschiede bestehen zwischen männlichen Tieren und den Familiengruppen mit früherem Aktivitätsbeginn bei ersteren. [44][90][4], Die Tragzeit dauert im Durchschnitt 640 Tage (rund 22 Monate). Asiatischer Elefant (Trinh im Zoo Leipzig)Der Asiatische Elefant (Elephas maximus), oft auch als Indischer Elefant bezeichnet, ist nach dem Afrikanischen Elefanten das zweitgrößte Landtier der Erde und neben dem Afrikanischen Elefanten und dem Waldelefanten die einzige weitere lebende Art der Elefanten. [54] Das umfangreiche Repertoire an chemischer Kommunikation schließt etwa die Unterscheidung von sexuell aktiven oder inaktiven Individuen ein. In stärker von Menschen besiedelten Gebieten spielt die Fragmentierung und Beeinflussung der Landschaftsräume eine große Rolle. Erwähnenswert sind auch die Sandakada pahana, sogenannte „Mondsteine“, die als halbkreisförmige Strukturen im Eingangsbereich einen wichtigen Aspekt der singhalesischen Architektur während der Anuradhapura- und Polonnaruwa-Epoche vom 4. Hierbei spritzt sich der Asiatische Elefant mit Wasser ab, das er vorher in den Rüssel gesaugt hat. Größere Bestände in Thailand und Myanmar sind im Grenzgebiet der beiden Länder beobachtet worden, in ersterem auch auf der Malaiischen Halbinsel, wo noch größere Waldgebiete vorkommen. Da sich bei dieser Kriegshandlung Asiatische und Afrikanische Elefanten auf der gegnerischen Seite gegenüberstanden, wird sie teilweise auch als „Schlacht der Elefanten“ bezeichnet. Jahrhunderts, angeben. Elefantenbullen können ein Gewicht von bis zu 7 Tonnen erreichen, Elefantenkühe besitzen meist nur bis zu 4 Tonnen Körpergewicht. Der Asiatische Elefant bringt es auf eine Schulterhöhe von rund 3 Meter. ... Nahrung Er erreicht ein Gewicht von 6 t, kann bis zu 7,50 m lang und 4,00 m groß werden. [87] Teilweise setzen die Tiere ihren Rüssel gezielt als Druckluftpumpe ein, um für sie nicht erreichbare Gegenstände wie etwa Nahrung in greifbare Nähe zu bringen, wofür häufig nur einige wenige Luftstöße ausreichen. Im Gegensatz zum Afrikanischen Elefanten verläuft der Rücken des Asiatischen Elefanten gewölbt oder gerade, der höchste Punkt des Körpers findet sich oben auf dem Kopf und nicht auf der Schulter. Asiatischer Elefant; Lebensdauer: Es wird beobachtet, dass der afrikanische Elefant bis zu 70 Jahre alt wird. maximus. Der Asiatische Elefant ist von seinem afrikanischen Verwandten durch die kleinen Ohren gut zu unterscheiden. Der lange Rüssel, das Markenzeichen des Elefanten, ist ein Gebilde aus Oberlippe und Nase. Er ist beim Asiatischen Elefanten kurz sowie gestaucht gebaut und wirkt insgesamt geschwollen beziehungsweise nicht so langgestreckt wie beim Afrikanischen Elefanten. Erst Megasthenes, im ausgehenden 4. In der Regel leben sie allein oder, wenn sie noch relativ jung sind, in eigenen Verbänden. Der früher als Unterart des… [176] Unklar ist die zeitliche Stellung und phylogenetische Zugehörigkeit von Elephas beyeri, eine verzwergte Form, die im Jahr 1956 anhand eines einzelnen Zahnes von der philippinischen Insel Cabarruyan vor Luzon beschrieben worden war. Den Spiegeltest bestand allerdings nur eines von drei Individuen,[84][85] zuvor waren ähnliche Versuche gescheitert. [37], Der Asiatische Elefant weist eine komplexe Sozialstruktur auf, generell besteht keine Territorialität. Damit sind sie die größten und schwersten Landsäugetiere. Nimmt ein Individuum ein anderes wahr, so hebt es in der Regel den Rüssel mit der Rüsselspitze in Richtung des Gegenübers und dreht den Körper. Asiatischer Elefantenbulle Maxie. Konfliktlösungen finden sich in verschiedensten Herangehensweisen, die von physischen Barrieren (Zäune, Gräben) über Abschreckung (Feuer, Lärm, Pufferzonen mit ungenießbaren Pflanzen) bis hin zu Umsiedlungen oder Keulungen von Elefantenherden reichen. Gleiches gilt für Jungbullen, bei denen sich das erste Sperma bereits mit sieben oder acht Jahren bilden kann. Die Größe der Tiere bedingt, dass ein Individuum den Großteil seiner Tagesaktivität für die Nahrungsaufnahme investiert. Der weibliche Nachwuchs verbleibt in der Familiengruppe, der männliche verlässt diese und zieht seiner eigenen Wege. Höchster Punkt: Auf der Schulter. [4][8][5], Der Unterkiefer besteht aus massivem Knochen. Hier kam der Asiatische Elefant im Verlauf des Oberpleistozäns sympatrisch mit Vertretern der Gattung Stegodon vor. Der Afrikanische Elefant erreicht eine Kopf-Rumpf-Länge von 6 bis 7,5 m, eine Schwanzlänge von 1 bis 1,3 m, eine Standhöhe von 2,2 bis 3,7 m (selten auch mal bis zu 4 m) und ein Gewicht von bis zu 7,5 t. Somit gilt dieser Elefant als das größte und schwerste Landsäugetier der heutigen Zeit. aus. Dabei schiebt sich von hinten kontinuierlich ein neuer Zahn heraus, während der vordere durch Beanspruchung abgekaut wird und schließlich herausfällt. Am vielfältigsten sind die verschiedenen Groll-Laute, die in einem niedrigen Frequenzbereich von 10 bis 173 Hz ertönen und überwiegend bei sozialen Kontakten eingesetzt werden, entweder innerhalb einer Herde oder zwischen verschiedenen Herden. Das Geschlechtsverhältnis bei der Geburt liegt bei 1:1, bei der zweiten Geburt einer Kuh kommen aber mitunter mehr männliche Kälber zur Welt. [74][75], Zum Komfortverhalten zählen unter anderem ausgiebige Bäder an Wasserstellen. Packy was the first Asian elephant born in captivity in 44 years in North America and the Oregon Zoo has one of the best asian elephant breeding programs in the nation. Die einzelnen Schmelzfalten haben einen parallelen Verlauf und lassen die für die afrikanischen Elefanten typisch rautenförmige Aufwölbung in der Mitte vermissen. Da er an seiner Spitze zu einem Finger geformt ist, kann der Elefant damit punktgenau greifen. Wörterbuch der deutschen Sprache. Er ist leicht zähmbar und deshalb schon seit tausenden von Jahren Nutztier der Menschen. dokumentieren Details über Fang, Schulung und Haltung von Elefanten. Zumeist kann dies nach dem Baden beobachtet werden, in vielen Fällen findet es synchronisiert in einer Familiengruppe statt, so dass dem gemeinsamen Bad eine soziale Funktion zugeschrieben werden kann. Kann keiner der Kontrahenten die Oberhand gewinnen, wiederholt sich der Prozess mitunter mehrfach. Gewicht: 2.000 kg = 4,0 Tonnen (Waldelefant) 5.500 kg = 5,5 Tonnen (Asiatischer Elefant) 6.500 kg = 6,5 Tonnen (Afrikanischer Elefant) weibliche Tiere wiegen etwa die Hälfte. [44] Dies deckt sich mit Beobachtungen im Nagarahole- und Bandipur-Nationalpark, bei denen ältere Musth-Bullen jüngere Nicht-Musth-Bullen in Gegenwart eine Kuh tolerieren. Als unmittelbare Folge daraus ist die soziale Hierarchie beim Asiatischen Elefanten eher flach und eine Matriarchin wie beim Afrikanischen Elefanten, also die älteste und erfahrenste Kuh, die die jeweilige Herde anführt, spielt eine deutlich geringere Rolle. Über das Jahr gesehen überwiegt die Grasnahrung aber deutlich über der weichen Pflanzenkost. [46][47] Im zentralen Indien ließen sich für die Aktionsräume des Asiatischen Elefanten variierende Größen ermitteln, sie beliefen sich auf 259 bis 4349 km². [48] Tiere im südöstlichen Sri Lanka bewegen sich hingegen innerhalb von 41 bis 459 km² großen Aktionsräumen, die eigentlichen Kerngebiete machen rund ein Viertel dieser Fläche aus.