Die Tiroler wieder knapp vor uns. An schönen Samstagen stürmen Karawanen den Normalweg (über die Payerhütte) zum Ortler. Die Schlüsselstelle mit dem weiteren Gratverlauf dahinter . Kurze Zeit später haben wir sie wieder eingeholt, als sie irgendetwas in ihren Rucksäcken richten, mit einem hörbarem „Shit“ packen sie schnell wieder ihre Rucksäcke, um ja vor uns wieder los zu kommen. Danach einige Meter rechts des Grates queren und anschließend wieder aufwärts zum Grat mit Stand an Köpfelschlingen. Dann durchwegs den Grat oder vorwiegend links des Grates im Sinne des Abstieges weiter absteigen. Auch hier gibt es die! Grad), die mit 2 (Draht-)Seilschlaufen versehen ist. Die Tour gehört mit ihren 2300 Hm (von der Hütte immer noch satte 1700 Hm) zu den ganz großen Skizielen in den Ostalpen. Im Bild der Hintergrat (Gelb) und der Abstieg über die Payerhütte (Rot)., Meist I-II bzw. Bei der Rast auf der Payerhütte - unten die Stilfserjochstraße., und über ein Band wieder zum Grat zurück quert. Wir sind recht gut weggekommen, vor uns sind noch zwei weitere Seilschaften, aber so sollten wir grösseren Stau an den Schlüsselstellen umgehen können. Gehen im Schutt, Klettern bis zum vierten Schwierigkeitsgrad, das sichere Gehen mit den Steigeisen in steilen Firnflanken - Der Hintergrat fordert seinem Besteiger alles ab. Foto: Erhard Mitsche, Schuttgrat, Die Position zählt! Eine grandiose, anspruchsvolle hochalpine Gletscher Tour im Nationalpark Stilfserjoch. Anna klettert gesichert ab, ich steige dann nach zu ihr hinunter. Sollte der Fels vereist oder schneebedeckt sein, muss man evtl. Bei einer markanten Holzstange queren wir nun links auf ein Band. AD, III/A0 bzw. Als junger, tatendurstiger Bergsteiger reihte ich den Ortler ganz weit oben auf meiner Prioritätenliste ein, damals im Sommer 96. Grad angesiedelt. Ortler, Hintergrat (AD, III A0 bzw. Die Schlüsselstelle erfordert Zeit und es sind genug Leute unterwegs. Ortler (3905 m) - Meranerweg Der Normalweg von der Payerhütte auf den Ortler ist überlaufen und der Hintergrat längst eine Modetour, doch auf dem alten Anstieg über den Meranerweg von der Berglhütte via Pleisshorngrat ist man noch heute an manchen Tagen alleine unterwegs. Klar das sich ein bisschen Ungeduld breit macht. Foto: Dieter Wissekal, Seilfreies Steigen, Er ist der Hauptgipfel der nach ihm benannten Ortler-Alpen, welche eine Gebirgsgruppe in den südlichen Ostalpen sind. Grosse Zebra-Tour III - ein Saison-Höhepunkt aus Fels, Firn und Wolkenfetzen Könige gibt es viele, ob alle rechtmäßig zu diesem Titel gekommen sind, sei dahingestellt. Kurz bevor man auf einer Höhe von ca. Ortler (3905 m) - über Hintergrat Die Ortler Besteigung über den Hintergrat ist eine der großartigsten Grattouren der gesamten Ostalpen und gehört unbedingt ins Tourenbuch eines ambitionierten Bergsteigers. ... Es erwarten uns einige Stellen im III und zwei Stellen im IV Grad (kurze unangenehme Schlüsselstelle). Dort werden wir uns stärken. Dem Grat weitere 50 m folgend bis man wieder einen kurzen Steilaufschwung erreicht. Dort im Sattel enden die Eispassagen und Pickel und Steigeisen können weggepackt werden jedoch noch nicht die Kletterausrüstung.  /  Italien Nun hat man die Schwierigkeiten hinter sich und folgt dem Grat in leichter werdender Kletterei zum Gipfel. Foto: Erhard Mitsche, Tageslicht, Ortler Hintergrat 3905m Der Hintergrat und die Überschreitung des Ortlers gehören zu den Klassikern in den Ostalpen. Die sind dann aber entsprechend belagert und machen alles nicht gerade zu einem Vergnügen. Insgesamt muss man nun sagen ist die Route oben heraus schön, allerdings wohl wirklich eine Arena von überforderten und den Anforderungen nicht gewachsenen Bergsteigern. Vinschgau Südtirol. Eine deutsche Seilschaft kam gestern erst spät ... Am Ortler-Hintergrat. Kurz bevor wir auf den Grat gelangen, erwischen wir ein bisschen eine blöde Wegführung und müssen uns durch eine ziemlich heikle, schuttige und steile Rinne empormühen – hier wären wir gescheiter etwas weiter rechts auf dem Grat gegangen. Eiskletterfestival Osttirol -ABGESAGT. Dort entweder bereits ca. Essen, trinken, Fotos machen und natürlich zuschauen. Der Italiener schimpft munter vor sich hin, was mich wenig interessiert. Da würde eine ehrlichere Selbsteinschätzung bei einigen Anwärtern schon sehr helfen. Auf dem Portal finden sich unzählige Touren, eingeteilt in unterschiedliche Kategorien (Klettern, Skitouren, Eiswände, ...). Großartige alpine Überschreitung des Ortlergipfels - gehört zu den ganz großen Touren in den Ostalpen! Tendenziell sollte man dort eher links des Grates in der Flanke klettern und nicht zu früh auf den Grat queren. Der letzte hat übrigens mittlerweile offenbar gemerkt, dass er etwas zu viel Seil hat und es einfach in Schlaufen in die Hand genommen. Rechts im hintergrund die Königsspitze., Die sind aber zum grössten Teil mit Bergführer da. Eisfeld) erreicht. Übersicht Hintergrat u. Normalweg, Meist wird sehr früh gestartet - im Dunkeln mit Stirnlampen., Vielen herzlichen Dank für die schöne Ortler-Überschreitung - besonders an Roman für die gute Führung hoch und runter und die Hilfestellung an der Hintergrat-Schüsselstelle, an die Organisation von Astrid im Büro, Toni, der mich im voraus von der Hintergrat-Route überzeugt hat und die Mitfahrmöglichkeit auf dem letzen Stück ins Tal. Etwas weiter oben geht der Grat dann in leichte Blockkletterei über, bis wir an den Fuss des Signalturms kommen, ein markanter Spitz, der westseitig umgangen wird. Ich mache jetzt extra langsam, weil oben die nächste Schlüsselstelle ist und wir da ohnehin nur wieder rumsitzen und warten werden. Man steigt die ersten 1000 von 1300 Hm mehr oder weniger im Schutt empor, lediglich die letzten 300 Hm bieten an sich schöne Kletterei mit kurzen, schwereren Stellen. Unten verläuft die Tour im Schutt- und Blockgelände., 2 Std.) Von der Bergstation geht es dann in rund einer Stunde gemütlich zur Hintergrathütte auf 2661 m. Wir bekommen unser Lager und vertreiben uns noch die Zeit, bis es um sieben ein z’Nacht gibt. Die nächste Stunde geht es nun wirklich eher mässig interessant über Blockhalden und Schutt auf Pfadspuren hinauf. Thema Bergsteigen in Österreich, Deutschland und Italien. Gehgelände. Foto: Erhard Mitsche, Verdiente Rast, Die Querung ist gut zu bewerkstelligen und es gibt danach einen guten Anseilplatz wo man stehen kann. Hat man aber die Hauptschwierigkeiten im letzten Gratdrittel geschafft, steht man am fast 4000 Meter hohen Ortlergipfel und kann den fantastischen Ausblick genießen, bevor man sich dem auch nicht ganz einfachen Abstieg widmet. Der Grat wird schmaler, im Bild die erste Schlüsselstelle- eine kurze Verschneidung, Dort leicht rechts querend über eine kurze leicht überhängende Gratstelle aufwärts (4; drei Haken) zu Stand an Köpfelschlinge. Hochtour (Klettertour) von der Hintergrathütte über den Hintergrat auf den Ortler und am Normalweg zur Payerhütte. Einige Meter Kletterei bis an einen plattigen, dann minimalst überhängenden kurzen Wandbereich mit ein paar Haken, nochmal irgendwo im 4. auf gut sichtbaren Steigspuren Richtung Hintergrat. 4m hoch und mit IV bewertet. Man steigt über den langen Hintergrat zum Ortler auf und über den Normalweg ab. Ein schöner Moment. Alternativrouten auf den Ortler: Hintergrat, Meranerweg, Minnigeroderinne, Schückrinne (bei den ersten beiden handelt es sich um anspruchsvolle Grattouren bis UIAA IV, die letzten beiden sind ausgewachsene Steileis/-firntouren bis 60°Grad) die komplette Tour mit Steigeisen klettern. Grad hinter sich bringen, bevor man wieder in leichteres Gelände gelangt. Ein Steilstufe gehen wir wieder am kurzen Seil, im Gegensatz zu unseren Freunden vor uns, die gehen am langen Seil. Auf dem Grat in Richtung Payerhütte. Wie meistens auf deutschen, österreichischen oder italienischen Hütten kann man auch hier sein Abendessen à la Carte wählen. © 2020 Steinmanndli — Made with ❤️ in Switzerland, Nordwand-Feeling nach der Mäntliser Südost-Kante, Clariden mit Express-Abstieg zum Klausenpass, Scopi – Schieferplatten über blaugrünem Wasser, Forcarella di Lago – Weite Wege für weite Blicke, Hoch Fulen – Im Schatten der Schächentaler Nordwände. Die zwei von den Spezln, die es vorher nicht mehr geschafft haben, vor uns loszurennen, sind die ganze Zeit hinter uns und keuchen so laut, dass es wirklich zum schiessen ist. Wir lassen sie etwas absteigen, dann machen auch wir uns auf den Weg. Ich sichere Anna direkt nach, dann müssen wir wieder warten, bis die Tiroler vor uns ihre Seile wieder verstaut haben und weitergehen. Rund acht Personen tummeln sich da vor uns, das scheinen die Tiroler und noch eine Seilschaft zu sein, die gerade semiprofessionelle Seiltechniken anwendet, um den zweiten und dritten über diese Stelle zu hieven. Rückblick auf den Hintergrat - in der Bildmitte das Firnfeld . Die Nordwestflanke der Tabarettaspitze wird zuerst leicht ansteigend gequert und über eine Scharte in die Nordostflanke gewechselt. Ortler über Hintergrat: Intuitive Orientierung. Im Bild die Abseilstelle - ein neuralgischer Staupunkt, Zumindest sichert der Vorsteiger nun alle direkt nach 5 Metern die Verschneidung hinauf, wenigstens so gescheit sind sie. Foto: Erhard Mitsche, Grat, Grad. Im Licht der Lampe steigen wir den hier gut sichtbaren Pfad in Richtung der grossen Schuttflanke, die leider einen Grossteil des Anstieges darstellt. Trotz kleinerer Staus.  /  Schweiz Nun immer dem … Gelände im 2. Über einen Kettenabseilstand 15 m auf dem Gletscher abseilen. Wir seilen uns an, von hier an gehen wir nun angeseilt bis auf den Gipfel. Trotz der Haken an den neuralgischen Punkten, ist viel alpine Erfahrung gefragt. Foto: Erhard Mitsche, Flaches Plateau, Nach der Gipfelrast steigen wir über den Normalweg ( Gletscher – Spalten und eine kurze heikle Kletterei) hinab zur Payer Hütte (3029m). Die 2.661 m hoch gelegene Hintergrathütte ist der Ausgangspunkt für den Hintergrat., Mit dem höchsten Alpenberg östlich der Schweiz verbinden mich ganz besondere Erinnerungen. Ortler Hintergrat Die Überschreitung des Ortlers mit Aufstieg über den Hintergrat und Abstieg über den Normalweg stellt eine anspruchsvolle und kombinierte Hochtour dar, die den Bergsteiger mit wunderbaren und einprägsamen Eindrücken belohnt. ... so empfehlen wir die Querung beim Signalkopf noch ohne Seil zu machen und dann erst vor der ersten Schlüsselstelle anzuseilen. Die Aussicht auf die benachbarte Königsspitze ist wirklich toll., Erlebnisse und Erfahrungen von Touren, aufbereitet in atemberaubenden Bildern und Videos. Die Tour ist ein wahrer Alpinklassiker: Über den Hintergrat geht es auf den 3.905 m hohen Gipfel. Aufgrund einiger Infos möchte ich diese Tour absolut nicht direkt am Wochenende unternehmen, Stau und nervige Warterei ist da wohl schon vorprogrammiert. Jede Tour ist ausführlich beschrieben, bebildert, es gibt aktuelle Tourentipps, Informationen zu Hütten, Klettersteigen, Skitouren, Eisklettern und vieles mehr. An den schweren Stellen nur wenige Normal- bzw. Von der Hintergrathütte (dorthin von Sulden in ca. Dort in wenigen Minuten zur Payerhütte wo die technischen Schwierigkeiten enden (ab der Hütte dicker Wanderweg bis ins Tal). Foto: Erhard Mitsche, Großes Firnfeld, ... Nach der Querung kommt man wieder auf den Grat und muss einige Meter sehr luftig zur Schlüsselstelle queren. Ein paar Bohrhaken ermöglichen das Gehen am laufenden Seil (mit eingehängten Zwischensicherungen, so dass ein Totalabsturz verhindert wird).  /  Italien, Lohnende Seillängen zwischen Timau und Kartitsch, Kletterlänge / Gesamthöhe / Kletterzeit / Gesamtzeit, Bergwelten: Manaslu - Berg der Geister, Rekorde und Tragödien, Bergwelten: Ama Dablam – Drama am heiligen Berg. Man steigt über den langen Hintergrat zum Ortler auf und über den Normalweg - vorbei an der Payerhütte - ab. Der Hintergrat ist in der Regel sehr überlaufen, man muss also Stehzeiten einkalkulieren. Foto: Erhard Mitsche, Abseilstelle, Es ist 11 Uhr und ich habe die Nase ziemlich voll. Meist ist der Weg gut erkennbar, leichtere Kletterstellen überklettern wir intuitiv. Juli 2016. Eine IV- sollte man mit Steigeisen klettern können, bevor man sich an diese gewaltige Tour wagt. Nach den Schwierigkeiten folgt man unter einem Überhang einem Band nach Norden, um dann wieder in … Je nach Verhältnisse sind bei den zu überschreitenden Schneefeldern schon die Steigeisen erforderlich. Foto: Axel Jentzsch-Rabl, Zustieg zur Hintergrathütte, Tirol-Crevasse-Jumping nennt sich das wohl.